reflections

Über

Da ich davon ausgehe, dass nur Leute die mich kennen das hier lesen mache ich keine weiteren Angaben.

Alter: 34
 


Mehr über mich...

Als ich noch jung war...:
wollte ich Biologin werden

Wenn ich mal groß bin...:
möchte ich ein Haus mit Garten in Frankreich haben

Ich wünsche mir...:
endlich einen Job der zu mir passt

Ich liebe...:
Schokolade und Katzen



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Blog

Was zum Kuscheln für die kalte Jahreszeit

So, neben dem Adventskalender und den Gewinnspielen auf der Built a Bear Webseite gibt es noch eine weitere Chance, was Schönes zu gewinnen: http://dreamweltdertwins.blogspot.com/2011/11/build-bear-workshop-gutschein-zu.html Mit dem Gutschein könntet ihr Euch dann noch einen kuscheligen Freund machen, der euch dann warm kuschelt, wenn der Schnee dann doch kommen sollte. Von mir aus kann der Schnee wegbleiben, aber was zum Kuscheln hätte ich trotzdem gerne...

1 Kommentar 15.12.11 23:24, kommentieren

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Bei Karstadt ist der Kunde Arsch

Tja, da Karstadt ja eine Stoffabteilung hat, dachte ich mir, ich geh dort mal nach Schnittmustern für mein nächstes Cos gucken. Ich brauche eigentlich nur ein ganz einfaches Kleid mit kurzen Ärmeln. Da ich aber nicht wirklich viel Ahnung von Schnittmustern und Stoffen habe, habe ich mir brav ein gute Foto auf mein Handy gepackt, um es den Verkäufern dann veranschauliche zu können. Soweit so gut. Im Karstadt im 3. Stock angekommen sah ich auch gleich eine Verkäuferin am Tresen stehen und in die Gegend gucken. Toll, dachte ich, die kann ich ja mal um Hilfe bitten. Blöde Idee. „Die Schnittmusterkataloge sind da hinten, die haben Nummern, die Schnittmuster sind in den Schubladen.“ Ähm, okay. Noch mal vorsichtig angenähert und erwähnt, dass ich mich ja nicht so gut auskenne… „Gucken sie in die Kataloge! Sie müssen doch wissen, was sie wollen!“ Im Geiste der Dame den Mittelfinger zeigend bin ich dann zu den besagten Katalogen. Ich habe sage und schreibe genau 1 brauchbares Schnittmuster in den ganzen Katalogen gefunden. Das habe ich mir dann auch aus den nicht besonders gut sortierten Schubladen rausgesucht. Allerdings stand auf der Packung dann was von wegen nur elastische Stoffe und so ein blabla. Da ich aber einen etwas festeren Stoff nehmen muss, bin ich dann zu einem anderen Verkäufer der Abteilung. Ich habe ihm das Schnittmuster und mein Bild gezeigt und ihn gefragt, was man denn da am besten für einen Stoff nehmen kann. Dann sagte er etwas, das für mich nur Bahnhof und Kofferklau war. Ich glaube es waren irgendwelche Stoffgemische, mit Prozenten wohl gemerkt. Ich habe ihm dann erklärt, dass ich mich da leider nicht auskenne und ob er mir das vielleicht einfacher erklären kann. Er meinte dann, dass es so in der Art wie T-Shirtstoff sei. Daraufhin habe ich ihm gesagt, dass der nicht wirklich für mich in frage käme, weil er zu durchsichtig wäre und nicht so gut fallen würde. Ich erklärte ihm dann, dass ich ein bisschen dickeren Stoff nehmen wolle. Z. B. so wie der, aus dem man Poloshirts macht. Ob das den ginge? Daraufhin stammelte er mehrere Minuten Ähs und Vielleichts und Eventuels und so weiter… Ich habe ihn dann unterbrochen und gefragt, ob er denn nun meine, dass es ginge, oder eher nicht? Er meinte, er könne es nicht sagen. Da das Schnittmuster 8 € kosten sollte, habe ich es dann sein lassen. So dicke habe ich es eben auch nicht. Dann war ich bei Kick und habe mir für 2 € ein T-Shirt in Größe 44 gekauft. Mit ordentlicher Schnittzugabe müsste ich daraus was machen können. Dann muss ich eben im Freundeskreis jemanden finden, der mir das Kleid vor dem Zusammennähen noch mal angezogen absteckt. Aber ernsthaft, lieber mache ich mir jetzt ein grätziges T-Shirtkleid als da noch mal hinzugehen. Denn Stoff werde ich dort auch nur im äußersten Notfall kaufen, vorher wird aber jede Alternative ausgeschöpft. Und wenn ich alte Bettlaken nehme! Aber ich sage Euch, wenn ich noch mal höre, dass Karstadt über Umsatzrückgang klagt, krieg ich einen Lachkrampf.

1 Kommentar 21.4.10 19:03, kommentieren

Definitionssache...?

„Höflichkeit ist eine Zier, auch weiter kommt man ohne ihr.“ Tja, an dem Spruch könnte was dran sein. Oder vielleicht sind meine Ansprüche an höfliches Benehmen einfach zu hoch. Ist wohl so eine Definitionssache. Schade. Nunja, wenn Ignoranz eine Form der Höflichkeit darstellt, habe ich da definitiv eine falsche Definition intus. Aber was soll’s. Wie sagt ein anderer Spruch so schön? „Über verschüttete Milch lohnt sich nicht zu weinen.“ Auch sehr schön und passend finde ich diesen: „Erinnerungen sind das einzige Paradies aus dem wir nicht vertrieben werden können. Sie sind aber auch die einzige Hölle, in die wir schuldlos verdammt werden.“ Na ja gut, Letzteres trifft ja nicht so wirklich zu. Aber aus schönen Dingen die nicht mehr sind können schöne Erinnerungen werden. Und außerdem sagt man nicht umsonst: „Mit den Flügeln der Zeit fliegt die Traurigkeit davon.“ Ein weiterer Spruch, der mir zurzeit passend erscheint ist folgender: „Probleme kann man niemals mit der selben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“ Auch sehr schön: „Leben bedeutet Veränderung, Zeit hinterlässt Spuren, Alter erzählt Geschichten.“ „Wir kennen uns nie ganz und über Nacht sind wir andere geworden, schlechter oder besser.“ „Eine Erkenntnis von heute kann die Tochter eines Irrtums von gestern sein.“ So, genug Weisheiten für heute.

1 Kommentar 17.4.10 22:27, kommentieren

I’m me

I’m more then my sorrows,

more then my problems.

I’m more than the tears,

I’m more than depressions.

 

I’m full of thoughts,

full of ideas,

full of laughter,

and full of dreams.

 

I made mistakes

that cannot be undone.

Even though I regret them

cause something dear

now is gone.

 

But the future shines bright

and I’m on my way

off to find new lands.

And on the way

to find me.

 

Cause I lost myself

as I lost my friends.

I found some parts of myself

within these new lands.

 

I cannot return

to what once was dear

but I don’t turn and run,

no, I won’t flee.

 

I did it before

cause I was afraid

of the fight.

But nothing good turns out

if your choice is flight.

 

So I’ll battle myself

and the darkness in me

with few chosen friends

who’re still with me.

 

I hope to defeat

all the darkness in me,

to conquer the voice

that’s been talking to me.

 

Leading me down

a long road to hell

through utter despair

and left me to dwell

 

On sorrows unnumbered

on pains unnamed

to battle the beast

that can barely be tamed.

 

But tamed it is now

although with great loss

so now I can go

cause I’m my own boss.

 

No one to tell me

What to do or to feel

I’ve got it all in me

To make a new deal.

 

To change what I’ve got

And what I can do

Cause I’ve got it in me

As thou have it in you.

3 Kommentare 15.4.10 14:28, kommentieren

A hard days night – oder – ARGH!

Um 6:05 Uhr klingelte der Wecker. Die Nacht war für mich leider eher kurz, da Mum leider doch sehr laut schnarcht und nur damit aufhört um einen ihrer Hustenanfälle zu bekommen. Aber egal, voller Vorfreude haben wir uns fertig gemacht und sind zum Flughafen aufgebrochen. Alle Bahnen waren pünktlich, dass hätte mich ja schon misstrauisch machen müssen… Nunja, am Flughafen ging’s dann durch 2 Handgepäck- und 2 Passkontrollen. Die letzte Passkontrolle war ein wahrer Geniestreich… Wir saßen im Wartebereich, es kam eine –durchsage: Alle raus aus dem Wartebereich, denn nun gibt’s eine Passkontrolle! Ja, sehr intelligent. Nachdem wir dann durch die Kontrolle waren und uns wieder gesetzt hatten kam kurze Zeit später wieder eine Durchsage. Unser Flieger würde nicht um 10:10 Uhr abfliegen können sondern voraussichtlich erst um 11:10 Uhr. Gegen 11 Uhr durften wir dann auch borden. An Borde wurde uns dann mitgeteilt, dass wir noch nicht starten können, voraussichtlich erst in einer weiteren Stunde. Aber falls wir früher starten dürften wären ja nun alle an Bord. Einige Passagiere hatten dann schon die Schnauze voll und sind mit einem Bus zurück zum Flughafen gefahren worden. Wir sind dann gegen 12:30 Uhr gestartet. Der Flug war ganz ok, mal abgesehen von den Horden schreiender Blagen. Wieso sind Mittwochs morgen derart viele Drecksschratzen mit an Bord? Als wir uns dann schon im Sinkflug über London befanden kam wieder eine Durchsage… In Heathrow gibt’s kein Enteisungsmittel mehr. Deshalb können keine Flugzeuge mehr starten und somit ist kein Platz mehr für neue Flugzeuge. Also sind wir nach Frankfurt zurückgeflogen. Dort wurden wir per Bus zu Schaltern gefahren an denen uns neue Tickets ausgestellt wurden. Die neuen Tickets waren nur Standby für den Flug um 16:15 Uhr. Allerdings wurde uns gleich gesagt dass er eigentlich schon voll wäre und es keine Garantie gäbe, dass wir mitgenommen würden. Daraufhin habe ich die Reisestelle angerufen und dort wurde mir gesagt, dass uns gegenüber eine Beförderungspflicht besteht. Wir sollten also die Standby-Tickets am nächsten Ticketschalter zurückgeben und uns festgebuchte Tickets geben lassen. Zum Glück hat das dann auch mit nur sehr geringer Gegenwehr geklappt und wir haben Tickets für den 17:35 Uhr Flug nach London City bekommen. Um es kurz zu machen, das Boarding war nicht wie geplant um 17:05 Uhr sondern so gegen 19:30 Uhr. Ab jetzt gilt bei den Uhrzeiten die Londoner Ortszeit, also wenn ihr wissen wollt wie spät es hier war müsst ihr einfach noch eine Stunde draufrechnen. In London City sind wir dann gegen 20 Uhr gelandet, also 21 Uhr hier in Frankfurt. Nach dem Aussteigen und einer weiteren Passkontrolle haben wir dann brav an den Gepäckbändern gewartet und den Koffern beim Rundendrehen zugesehen. Unsere sind aber leider nicht in Erscheinung getreten. Nachfragen beim Gepäckschalter brachte dann die Erkenntnis, dass unsere Koffer noch in Frankfurt standen, da sie wohl nicht mit umgebucht wurden. Verrat mir einer, was die Tickettante dann mit den Gepäcknummern im PC eingegeben hat… Zum Glück gab’s von der netten Dame vom Gepäck dann zwei kleine Täschchen mit einem riesigen T-Shirt, Deo, Zahnpaste, Zahnbürste, Shampoo und was man sonst noch so zum überleben braucht. Außerdem habe ich ihr die Adresse unseres Hotels gegeben, damit uns die Koffer dann gebracht werden können. Zu dem Zeitpunkt hieß es, dass unsere Koffer mit der ersten Maschine am nächsten Morgen aus Frankfurt nachkommen sollten. Wir sollten dann um 6 Uhr morgens noch mal anrufen und nach dem Stand der Dinge fragen. Nunja, wir haben uns dann noch an einem Infostand die Underground-Verbindung zum Hotel zeigen lassen und sind zum nächsten Underground-Ticketschalter aufgebrochen. Dort die Info, dass unsere gebuchten 3-Tage-Tickets nur an großen Bahnhöfen mit Fernzügen zu bekommen wären, da es von der Verkehrsgesellschaft der Züge wäre. Tja, warum einfach, wenn es auch kompliziert geht. Also haben wir pro Person 4 Pfund für Einzelfahrkarten berappt und sind dann endlich Richtung Hotel aufgebrochen. Ich muss sagen, die Underground ist geil. Da können sich RMV und VGF noch eine Scheibe abschneiden. Es wird durchgesagt, ob der Service gut ist, also alle Züge pünktlich sind, und wenn es Verspätungen gibt wird einem mitgeteilt, falls Ersatzbusse verkehren. Auch Baustellen oder nicht angefahren Haltestellen werden durchgesagt und es werden einem auch gleich Ersatzruten genannt. Ja, es gibt solchen Service, man muss einfach nur das Land verlassen. Ok, die Underground ist ja auch nicht in der Hand einer Gesellschaft. Vielmehr sind die Linien im Privatbesitz, wodurch natürlich eine gewisse Konkurrenz besteht. Trotzdem arbeiten alle gut zusammen und man hat genialer Weise auch immer alternative Routen, falls mal was nicht fährt. Achja, die Underground fährt auch bis spät in die Nacht, auch unter der Woche. Busse fahren sogar 24 Stunden und es verkehren zusätzlich auch noch Nachtbusse und das jeden Tag. Um 2 Uhr morgens stranden und dann am Bahnhof pennen muss da also keiner. Und mal ehrlich, für den Service sind die Fahrpreise echt human. Für eine Tageskarte für alle 6 Zonen zahlt man nur 8 Pfund. In Deutschland kostet die Tageskarte für eine Zone schon 5 €…  Aber weiter im Text. Also, wir sind dann am Paddington Bahnhof angekommen und haben in einem kleinen Kiosk nach dem Weg gefragt. Und uns wurde geholfen! Generell muss ich sagen, dass die Londoner super hilfsbereit sind. Steht man ratlos vor einem Plan kommt nach kurzer Zeit entweder jemand vom Underground- personal oder auch ein einfacher Passant und fragt, ob man Hilfe benötigt. Und selbst wenn die Leute auf Anhieb nicht die richtige Route wissen, die gucken dann solange mit einem auf den Plan, bis die richtige Route gefunden ist. In Deutschland ist das so wahrscheinlich wie ein 6er im Lotto… Als wir dann im Hotel ankamen haben wir noch kurz wegen des Gepäcks bescheid gesagt und sind auf unser Zimmer. Dort habe ich mich kurz abgeduscht (hätte ich bloß richtig geduscht und mir die verdammten Haare gewaschen!)und mir mein Schlafshirt angezogen. Da wir einen Wasserkocher auf dem Zimmer hatten hat Mum dann noch Tee kochen wollen. Kaum war der Wasserkocher an, ging ein Ohrenbetäubendes Schrillen los. Ihr müsst Euch das wie einen Küchentimer vorstellen, nur ca. 5000-mal so laut. Mum hat sofort den Wasserkocher ausgeschaltet, aber der Krach ging weiter. Ich hab dann auf den Flur geschaut und da die Nachbarn auch gerade aus der Tür guckten hab ich dann gefragt, ob die auch Feueralarm hätten. Nachdem ich raus gefunden hatte, dass es Franzosen sind hab ich dann noch mal gefragt… Sie waren total verwirrt und wussten auch nicht mehr. Also wieder ins Zimmer und den Empfang angerufen. Ja, sie wüssten bescheid, sie würden es gerade prüfen. Wir haben uns dann erstmal notdürftig angezogen und unsere wichtigsten Sachen in die Taschen geschaufelt. Als ich dann noch mal aus der Tür guckte kam aus dem Fluchtweg-Treppenhaus links am Ende des Flurs schon stinkender dunkelgrauer Qualm. Also haben wir uns dann schnellsten rechts den Flur und durch das (glücklicherweise vorhandene) 2. Fluchtwegs-Treppenhaus aus dem Staub gemacht. Draußen auf der Straße war es schweinekalt. Und wir waren wenigstens halbwegs angezogen. Andere Gäste standen in Boxershorts, Nachthemden oder mit nassen Haaren im Bademantel in der Kälte! Irgendwann kam dann ein Hotelangestellter, fragte nach unserer Zimmernummer und eilte von dannen. Aus dem Gespräch anderer deutscher Hotelgäste haben wir erfahren, dass das Feuer im Keller unseres Hotels ausgebrochen war. Nach ca. 1 ½ Stunden sind dann die ersten Gäste wieder in die Empfangshalle des Hotels gegangen und wir dann schnellstmöglich hinterher. Drinnen mussten wir dann noch warten, bis sich der Rauch verzogen hatte. Total durchgefroren ging’s wieder auf die Zimmer und zum Auftauen der Zehen für mich noch mal unter die heiße Dusche. Wieder im Schlafshirt und gerade dabei ins Bett zu gehen machte Mum noch die Bemerkung, dass es jetzt 0:15 Uhr sei und der 13. somit rum wäre… DRING-SCHEPPER-SCHRILL! Scheiße trifft es nicht mal annähernd. Wieder Feueralarm. Diesmal haben wir uns richtig angezogen und alle unsere Sachen mitgenommen. Wieder raus in die Scheißkälte. Diesmal haben wir uns mit den deutschen Touristen unterhalten. Der Mann wusste, dass das Feuer diesmal im Nachbargebäude ausgebrochen war. Allerdings hing es wohl mit unserem Brand zusammen. Mittlerweile wissen wir ja etwas mehr, also das ganze war wie folgt: Im Keller unseres Hotels hat wohl ein Brandtstifter (was ein Arschloch) Feuer gelegt. Das haben sie gelöscht, allerdings hatte es sich bereits bis in die Kabelschächte fortgepflanzt. So ist es dann ins Nachbargebäude gelangt und dort neu ausgebrochen. Also haben sie diesmal nicht nur den Brandt gelöscht, sondern auch jedes Zimmer kontrolliert, ob nicht irgendwo in den Kabelschächten noch was glimmt. Gott sei dank hat irgendwer die Eingangstür zu einem Bürogebäude geöffnet, sodass wir im Erdgeschoss Zuflucht finden konnten. Leider war dank des ständigen rein- und raus die Tür fast ständig offen, sodass einen nicht mal die Heizung vor der Kälte retten konnte. Die Hotelleuts und die Bobbys sind dann auch mal rein gekommen, haben gefragt, ob wer was gesehen hat. Leider hatte keiner was gesehen, somit sind die dann wieder abgezogen. Um 3:30 Uh durften wir dann wieder in die –Empfangshalle und in das zum Hotel gehörende Hotel. Wer jetzt denkt, da hätte es mal warmen Tee oder so was gegeben, der irrt leider. Um 4 Uhr durften wir dann wieder ins Zimmer. Eine kurze Dusche später sind wir dann ins Bett. Ich habe außer meiner Jacke und meinen Schuhen alles angehabt, Schuhe, Jacke und der gepackte Rucksack standen griffbereit neben dem Bett. Viel geschlafen hab ich nicht. Ich hatte die ganze Zeit Angst, dass der Alarm wieder losgeht. Irgendwann bin ich dann aber doch eingeschlafen und um 6 Uhr vom Wecker aus dem Tiefschlaf gerissen worden. Gepäckstelle angerufen, noch nichts neues, um 10 Uhr wieder anrufen. Um 8 Uhr sind wir dann zum Frühstück gegangen. Ok, dass Hotel war günstig. Aber etwas mehr Auswahl hätte ich schon erwartet. Es gab 4 Sorten Müsli und Milch, weißen und Vollkorn Toast, weiße Brötchen und Croissants. Dazu Salzbutter, Margarine, rote Marmelade, Orangenmarmelade und einen fetten Hartkäse. Keine Wurst und nicht mal sonntags Eier. Die Getränkeauswahl war etwas besser. Kaffee, schwarzer Tee, O-Saft, Multi und Wasser. Da ich dank der Warterei in der Kälte eh den flotten Otto hatte gab’s nur Brötchen und Croissant mit Salzbutter und Tee. Wieder auf dem Zimmer wollte ich Zähneputzen, dummerweise kam kein Wasser aus dem Hahn. Rezeption angerufen, ja, 3. Stock kein Wasser, zum Duschen können wir ein anders Zimmer haben. Also haben wir uns in eine Suite führen lassen, Mum musste schnellsten mal aufs Toi und ich bin in die Dusche. Die hatte fließendes Wasser, fließend eiskaltes Wasser. Die Klospülung ging dann auch nicht wirklich. Gut dass wir nicht in unserem Zimmer gegangen sind, da mussten wir später dann nur für kleine Mädchen, aber auch das ist ohne Klospülung nicht so toll. Also wieder zur Rezeption. Da die Herrschaften extrem überfordert waren sind wir dann zurück aufs Zimmer und haben wegen unseres Gepäcks telefoniert. London City war bis 11 Uhr zu, also war das Gepäck noch immer in Frankfurt. Ich hatte mittlerweile total die Schnauze voll und hab dann Dani angerufen. Gott sei dank hat diese Seele von Mensche es auch tatsächlich geschafft, dass unsere Koffer nach London Heathrow gebracht wurden. Dani, dafür lade ich dich zum Essen ein! Da wir aber zu dem Zeitpunkt immer noch in unseren alten Sachen steckten und ja kein Wasser vorhanden war, sind wir dann erstmal in den Kensington Garden gegangen und haben Peter Pan besucht. Leider lief das Musical nicht mehr, aber dafür waren wir an der Statue. Kensington Garden ist wirklich schön. Wir haben einen Fischreiher fotografiert und Mum wurde von einem Hund angebellt, weil dieser Angst vor Kameras hat. Sonst sind die Hunde dort aber wirklich sehr gut erzogen. Könnten sich die Deutschen auch mal zum Vorbild nehmen… Vom Kensington Garden ging’s zum Hyde Park und in ein nahe gelegenes Einkaufszentrum, dass uns am Hotelempfang als günstig empfohlen worden war. Leider war das Sortiment nicht ganz so begeisternd, somit gab’s nur ein paar Unterhosen. Von Marble Arch (Na, wer hat Sonntagabend Timm geguckt?) zurück ins Hotel. Immer noch kein Wasser. Das Gepäck war mittlerweile in Heathrow angekommen. Allerdings waren die Herrschaften dort nicht telefonisch zu erreichen (bie-bie-biep oder tututut), also haben die netten Kollegen von London City eine Nachricht mit der Hoteladresse an die Kollegen geschickt. Mum und ich haben dann noch mal versucht etwas zu schlafen, denn schließlich wollten wir abends essen gehen und ins Musical. Ein Griff an die Heizung erklärte, warum ich wie Espenlaub zitterte – die –Heizung war aus. Also runter an den Empfang und ordentlich rumgemeckert. Daraufhin haben sie die Heizung wieder aufgedreht. Wasser sollte in 1-2 Stunden wieder vorhanden sein. Da wir aber langsam los mussten haben wir dann gnädigster Weise eine 1,5 l Flasche stilles Wasser bekommen. Damit gab’s dann einmal Katzenwäsche und Zähneputzen und auf ging’s. Nachdem wir die Karten geholt hatten war noch Zeit, also gab’s noch einen kleinen Spaziergang. Dass Abendessen vor dem Musical war auch Spitze. Wer nach London geht sollte mal im Live bait vorbeischauen und das Hühnchen probieren. Und den Schokoladentrüffel. Ein essbarer Orgasmus. In der Schlange vorm Einlas stellten wir dann fest, dass wir in unseren alte Sachen und mit fettigen Haaren zum Glück gar nicht mal so auffielen. Die Londoner sind da nicht so piekfein. König der Löwen war genial. Unbedingt reingehen. Besonders die Sängerin von Rafiki war göttlich. Beim ersten Lied hatte ich Tränen in den Augen. In der Pause hab ich mir gleich die CD mit eine Making-of-dvd geholt und ein kleines Eis. Denn es war sehr warm da drinnen. Nach der Kälte am Vortag aber nicht unangenehm. Nach der Vorstellung musste ich mir natürlich noch einen kleinen Scar holen. Außerdem gab’s für Mum und mich einen Schlüsselanhänger und für mich noch ein T-Shirt. Irgendwas muss man ja anziehen und mein Pullover war definitiv durchgeschwitzt. Außerdem gab’s für die Sachen noch eine cool Tasche. Zurück im Hotel gab’s – HALELUJAH- eine heiße Dusche und ich konnte mir endlich die Haare waschen. Am nächsten Tag (nach einer weitern Dusche mit Haarwäsche) und dem Frühstück sind wir zum Sightseeing aufgebrochen. An dem Tag gab’s Big Ben mit 12 Uhr Gebimmel und ein bisschen Westminster Abbey. Ein paar Mitbringsel gekauft und weiter ging’s zum Tower. Da Mum eine Behindertenausweis hat kam sie vergünstigt rein und ich als Begleitperson sogar umsonst! Wir waren dann mindestens 3-4 Stunden im Tower und natürlich gab’s einen kleinen Plüschraben zum Andenken. Außerdem gab’s ein paar leckere Bonbons. Da wir uns vom Tower aus die Tower Bridge ansehen konnten sind wir dann nicht noch mal extra hingelaufen. Weiter ging’s mit dem Bus. Den Trafalgar Square haben wir uns nur im Vorbeifahren angesehen. Ausgestiegen sind wir am Piccadilly Circus. Dort gibt es ein Ripley’s- Believe it or not. Leider hatten wir dafür nicht mehr genug Energie. Dafür waren wir in einem Kaufhaus mit tollen Hello Kitty Sachen. Da das Gepäck noch immer nicht da war gab’s dann ein schönes Langarmshirt. –außerdem gab es einen tollen Comicladen. Leider hatte ich keine Transportmöglichkeit, sonst wäre ich da Amok geshoppt. Anschließend ging es nach Shepherds Busch. Dort gibt es das Westfield, ein riesiges Einkaufszentrum. Neben Gucci und Prada gibt’s auch eine großen Disneystore, einen Games und einen Build-a-bear-workshop. Wenn ich das nächste Mal da hinkomme mache ich mir einen Teddy. Warum gibt’s so was nicht auch in Deutschland? Bevor ich zum shoppen los bin haben wir in einem Cafe was getrunken und im Hotel angerufen. Die Koffer waren endlich da. Mum ist dann im Cafe geblieben und ich bin etwas gebummelt. Ich war aber brav, hab nur eine Sonic-Tasche im Games gekauft. Auf dem Weg zum Hotel gab’s dann noch belegte Paninis zum Abendessen und im Hotel waren dann tatsächlich unsere Koffer da. Noch schnell ausgepackt, dann sind wir sehr schnell ins Koma gefallen. Am nächsten Tag war ich dann im Paradies – Camden Market. Wenn ich im Lotto gewinne wird da der Kleiderschrank gefüllt. Mum hat direkt ein paar Handschuhe gefunden und dank des sinnflutartigen Regens auch gleich einen Schirm gekauft. So toll Camden Market ist, ich hatte das Problem die Verkäufer wieder los zu werden… So was ist mal halt auch von hier nicht gewohnt. Zum Glück kannte Mum das aus Gambia, somit ging’s dann. Auf dem Lock Market haben wir dann total coole Taschen gekauft. Leider zeigte sich kurz darauf, dass die Imprägnierung meiner Jacke am A war. Somit war ich dann im Nacken und an den Schultern klatschnass. Deshalb gab’s dann eine süße Mütze mit Katzenohren und integriertem Schal und am Ende noch eine Jacke mir Öhrchenkapuze. Ich hätte noch viel mehr kaufen können, aber leider war ja kein Platz mehr in den Koffern. Wenn ich im Sommer komme nehme ich wenig Zeug mit hin, dann kann ich böse shoppen gehen. Muarharhar. Nach Camden Market ging es noch mal zu dem auf Animexx angepriesenen 2stöckigen Comicshop. Eigentlich sollten da noch 2 andere sein, aber die gibt es wohl nicht mehr oder sie sind umgezogen. Leider war im dem Comicshop nicht wirklich was für mich dabei. Ja, das gibt’s auch. Da wir uns am Ende der Straße eh am Trafalgar Square wieder fanden sind wir dann noch mal zum Piccadilly Circus zurück. Leider war das One Piece Plüshi auf das ich am Vortag ein Auge geworfen hatte schon weg. Auch der Link-Schlüsselanhänger war ausverkauft. Auf dem Weg zum Hotel haben wir uns im Asia Markt noch was zum Abendessen geholt und sind zurück ins Hotel. Leider hatte ich da schon die dummen Kieferschmerzen. Nach dem Essen habe ich noch meinen Koffer gepackt und bin ins Bett gefallen. Sonntag gab’s Kofferpacken, Dusche, Frühstück und auschecken. Die Koffer konnten wir im Hotel lassen, also sind wir noch mal in den Kensington Garden. Und was glaubt ihr, es schien die Sonne und es war frühlingshaft warm! Wir haben noch mal Pete Pan besucht und noch ein bisschen den Park erkundet. Dann hieß es Koffer holen und ab zum Flughafen. Obwohl an dem Wochenende wegen Bauarbeiten der Underground-Verkehr nur eingeschränkt fuhr sind wir problemlos zum Flughafen gekommen. Dort haben wir nach dem einchecken auch endlich ein Pret-A-Manger ausprobiert. Und wieder die Frage: Warum gibt’s das nicht auch hier? Der Flug hatte diesmal nur geringe Verspätung und in Frankfurt kam das Gepäck auch brav auf das Gepäckband. Mum hat dann noch hier ihre Sachen abgeholt und ist dann gleich heim und ins Bett. Ich habe noch ein bisschen Timm geguckt und den Bericht über Marble Arch gesehen. ^_^° Montag ging’s dann gleich zum Kieferchirurg. Die Schmerzen waren eine große eitrige Fistel, wahrscheinlich waren meine Abwehrkräfte durch den Stress, die Kälte und den Schlafmangel geschwächt und dadurch hat sich die fast verheilte Weißheitszahn-OP-Wunde dann entzündet. Sie wurde dann aufgeschnitten und so ein leckeres Desinfektionsläppchen reingestopft. Auf das Mitbringsel hätte ich verzichten können… Fazit: London- das nächste Mal im Sommer mit mehr Geld und mehr Platz im Koffer.

1 Kommentar 20.1.10 23:59, kommentieren

Deutsche Bürokratie?- Nicht beim Arbeitsamt!

Also, nach fast 7 Stunden des Wartens und von A nach B geschickt Werdens bin ich endlich wieder zu Hause. Beladen mit Bergen von Formularen. Und da es ja am Besten morgen schon wieder da sein muss kann ich gleich ausfüllen, Bewerbungen schreiben und Zeugnisse (ja, alle!) kopieren... Und wofür? Dafür das sie mir nur mit Kampf keine ALG Sperre verpasst haben, weil ich ja nur schon seit Juli per E-Mail meine bevorstehende Arbeitslosigkeit melde und mir keiner gesagt hat, dass das nicht gilt. Galt dann aber doch, nachdem ich da dann alle E-Mails in Papierform vorlegen konnte. Leider sind die ganzen Daten, die ich über die Formulare auf der Homepage gemeldet habe nicht mehr auffindbar... AHRG! Ach ja, da ich ja auf anraten der damaligen Herrschaften dieses Saftladens dann die Ausbildung zur KfB gemacht habe, habe ich dann auch gleich mal einen Beratungstermin bezüglich berufliche Weiterbildung etc. gefordert. Hab dann auch gleich einen bekommen, mit 3 Stunden Wartezeit. Tja, leider ist nix mit Berufswechsel, zumindest nicht mit Unterstützung des Arbeitsamtes. Ich hab dann die Gesundheitskarte gespielt und neben der normalen Amtsarztparade auch auf eine psychologisches Gutachten bestanden. Wenn ich schon wegen Depressionen ein Schweinegeld für Medikamente ausgebe und den Papierkram für die Psychologin ausfülle, dann kann das auch in die Wagschale. Denn wegen meinem Rücken und meinen Augen werde ich bestimmt nicht „berufsunfähig“, also versuchen wir es doch einfach über die psychische Schiene. Denn immerhin, von ungefähr sind die Depressionen ja nicht gekommen. Und ansonsten kann ich bis zur Rente Sekretärin machen oder Assistant, weil da ja so ein großer Unterschied ist. Und wer denkt, man kann als gelernte KfB einfach auf einen anderen kaufmännischen Beruf umsatteln... Weit gefehlt. Die Liste möchte ich nicht aufführen, aber ich hätte die Wahl zwischen kotz, würg und reiher oder alternativ Buchhalterin, was neben Sekretärin der am stärksten abgebaute Beruf in der Sparte ist... Und die interessanten kaufmännischen Berufe sind entweder nicht über kurzfristige Zusatzqualifikation möglich und somit nicht vom Arbeitsamt finanziert oder bezuschusst oder gar nicht mit der KfB Ausbildung machbar. Ist das Leben nicht schön? Naja, überraschend war es ja nun nicht, aber frustrierend ist das trotzdem. Also aufs Weihnachtsgeld warten, privaten Berufsberater suchen, beraten lassen, alles selber machen. Überrascht? Nein? Ich auch nicht...

1 Kommentar 5.11.09 18:02, kommentieren

Oben ist toll!

Sodala, bin gerade aus dem Kino zurück. Ich war mit Eva in Oben in 3D. Der Film ist wirklich toll. Teilweise sehr romantisch, aber auch sehr spannend und lustig. Der Film hat mich auch an Hanami erinnert. Wer die Filme kennt wird mich verstehen. Achja, das Häuschen war auch toll. So eins hätte ich gerne. Oder so eines wie in Totoro. Na gut, das wandelnde Schloss (Ghibli Version) würde ich auch nicht verschmähen... ^_^° Naja, mal sehen, was die Zukunft bringt. Hauptsache ein kleines Häuschen mir Garten. Bis zur Rente müsste das ja irgenwie zu schaffen sein. Oder eine Dachwohnung mit Dachterasse auf der ich ordentlich begrünen darf. Da ich meine Balkonpflanzen wegen Frostgefahr reinholen musste sieht meine Wohnung momentan auch schon wie ein halber Garten aus. Und da ich letzt Woche in Spanien bei Christa und Reinhold war hab ich jetzt auch noch mehr Pflanzen als Mitbringsel mitgebracht. Vielleicht sollte ich Gärtnerin oder Floristin werden... Am Donnerstag gehts zur AfA, mal sehen ob diesmal was bei rauskommt. Nach der Ausbildungsberatung damals habe ich ja keine großen Erwartungen mehr... >_< Achja, beim Osteopathen war ich heute auch. Hat schon ganz gut geholfen. Die nächsten 3 Tage muss ich wieder hin und dann am Tag nach der Weißheitszahn OP. Für die 5 Sitzungen werde ich dann am Ende fast 500 € bezahlen dürfen. Von der Kasse gibt's nix, die würden mir nur eine schmerzhafte, gefährliche und höchstwahrscheinlich Befundlose Lumbalpunktion bezahlen. Da darf man dann 3 Tage ins Krankenhaus, kriegt ein Loch in den Rücken durch das Nervenwasser entnommen wird und wenn man zu früh aufsteht hat man dann bis zu 2 Monate lang starke Kopfschmerzen. Nein Danke. Sogar mein Orthopäde und mein Hausarzt haben mir von der Lumbalpunktion abgeraten und gesagt, ich solle es erstmal mit Osteopathie versuchen. Aber verschreiben können sie es mir trotzdem nicht. Naja, wenn ich kein Geld mehr habe kann das Arbeitsamt wenigstens nicht von mir verlangen, dass ich wieder zig 100 € für Bewerbungen raushaue. Da kann ich dann nämlich endlich auch mal Anträge stellen und kriege mal was bezahlt. Das kriegen die auch gleich gesagt. Meine letzten Ersparnisse sind für die Nichi nächstes Jahr und dann ist Ebbe in der Spardose. Macht aber nix, wo nix ist kann keiner was wegnehmen. So, nachdem ich jetzt komplett vom ursprünglichen Thema abgekommen bin komme ich lieber zum Ende, sonst wird das noch ein Roman á la Krieg und Frieden.

1 Kommentar 3.11.09 21:49, kommentieren



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