reflections

A hard days night – oder – ARGH!

Um 6:05 Uhr klingelte der Wecker. Die Nacht war für mich leider eher kurz, da Mum leider doch sehr laut schnarcht und nur damit aufhört um einen ihrer Hustenanfälle zu bekommen. Aber egal, voller Vorfreude haben wir uns fertig gemacht und sind zum Flughafen aufgebrochen. Alle Bahnen waren pünktlich, dass hätte mich ja schon misstrauisch machen müssen… Nunja, am Flughafen ging’s dann durch 2 Handgepäck- und 2 Passkontrollen. Die letzte Passkontrolle war ein wahrer Geniestreich… Wir saßen im Wartebereich, es kam eine –durchsage: Alle raus aus dem Wartebereich, denn nun gibt’s eine Passkontrolle! Ja, sehr intelligent. Nachdem wir dann durch die Kontrolle waren und uns wieder gesetzt hatten kam kurze Zeit später wieder eine Durchsage. Unser Flieger würde nicht um 10:10 Uhr abfliegen können sondern voraussichtlich erst um 11:10 Uhr. Gegen 11 Uhr durften wir dann auch borden. An Borde wurde uns dann mitgeteilt, dass wir noch nicht starten können, voraussichtlich erst in einer weiteren Stunde. Aber falls wir früher starten dürften wären ja nun alle an Bord. Einige Passagiere hatten dann schon die Schnauze voll und sind mit einem Bus zurück zum Flughafen gefahren worden. Wir sind dann gegen 12:30 Uhr gestartet. Der Flug war ganz ok, mal abgesehen von den Horden schreiender Blagen. Wieso sind Mittwochs morgen derart viele Drecksschratzen mit an Bord? Als wir uns dann schon im Sinkflug über London befanden kam wieder eine Durchsage… In Heathrow gibt’s kein Enteisungsmittel mehr. Deshalb können keine Flugzeuge mehr starten und somit ist kein Platz mehr für neue Flugzeuge. Also sind wir nach Frankfurt zurückgeflogen. Dort wurden wir per Bus zu Schaltern gefahren an denen uns neue Tickets ausgestellt wurden. Die neuen Tickets waren nur Standby für den Flug um 16:15 Uhr. Allerdings wurde uns gleich gesagt dass er eigentlich schon voll wäre und es keine Garantie gäbe, dass wir mitgenommen würden. Daraufhin habe ich die Reisestelle angerufen und dort wurde mir gesagt, dass uns gegenüber eine Beförderungspflicht besteht. Wir sollten also die Standby-Tickets am nächsten Ticketschalter zurückgeben und uns festgebuchte Tickets geben lassen. Zum Glück hat das dann auch mit nur sehr geringer Gegenwehr geklappt und wir haben Tickets für den 17:35 Uhr Flug nach London City bekommen. Um es kurz zu machen, das Boarding war nicht wie geplant um 17:05 Uhr sondern so gegen 19:30 Uhr. Ab jetzt gilt bei den Uhrzeiten die Londoner Ortszeit, also wenn ihr wissen wollt wie spät es hier war müsst ihr einfach noch eine Stunde draufrechnen. In London City sind wir dann gegen 20 Uhr gelandet, also 21 Uhr hier in Frankfurt. Nach dem Aussteigen und einer weiteren Passkontrolle haben wir dann brav an den Gepäckbändern gewartet und den Koffern beim Rundendrehen zugesehen. Unsere sind aber leider nicht in Erscheinung getreten. Nachfragen beim Gepäckschalter brachte dann die Erkenntnis, dass unsere Koffer noch in Frankfurt standen, da sie wohl nicht mit umgebucht wurden. Verrat mir einer, was die Tickettante dann mit den Gepäcknummern im PC eingegeben hat… Zum Glück gab’s von der netten Dame vom Gepäck dann zwei kleine Täschchen mit einem riesigen T-Shirt, Deo, Zahnpaste, Zahnbürste, Shampoo und was man sonst noch so zum überleben braucht. Außerdem habe ich ihr die Adresse unseres Hotels gegeben, damit uns die Koffer dann gebracht werden können. Zu dem Zeitpunkt hieß es, dass unsere Koffer mit der ersten Maschine am nächsten Morgen aus Frankfurt nachkommen sollten. Wir sollten dann um 6 Uhr morgens noch mal anrufen und nach dem Stand der Dinge fragen. Nunja, wir haben uns dann noch an einem Infostand die Underground-Verbindung zum Hotel zeigen lassen und sind zum nächsten Underground-Ticketschalter aufgebrochen. Dort die Info, dass unsere gebuchten 3-Tage-Tickets nur an großen Bahnhöfen mit Fernzügen zu bekommen wären, da es von der Verkehrsgesellschaft der Züge wäre. Tja, warum einfach, wenn es auch kompliziert geht. Also haben wir pro Person 4 Pfund für Einzelfahrkarten berappt und sind dann endlich Richtung Hotel aufgebrochen. Ich muss sagen, die Underground ist geil. Da können sich RMV und VGF noch eine Scheibe abschneiden. Es wird durchgesagt, ob der Service gut ist, also alle Züge pünktlich sind, und wenn es Verspätungen gibt wird einem mitgeteilt, falls Ersatzbusse verkehren. Auch Baustellen oder nicht angefahren Haltestellen werden durchgesagt und es werden einem auch gleich Ersatzruten genannt. Ja, es gibt solchen Service, man muss einfach nur das Land verlassen. Ok, die Underground ist ja auch nicht in der Hand einer Gesellschaft. Vielmehr sind die Linien im Privatbesitz, wodurch natürlich eine gewisse Konkurrenz besteht. Trotzdem arbeiten alle gut zusammen und man hat genialer Weise auch immer alternative Routen, falls mal was nicht fährt. Achja, die Underground fährt auch bis spät in die Nacht, auch unter der Woche. Busse fahren sogar 24 Stunden und es verkehren zusätzlich auch noch Nachtbusse und das jeden Tag. Um 2 Uhr morgens stranden und dann am Bahnhof pennen muss da also keiner. Und mal ehrlich, für den Service sind die Fahrpreise echt human. Für eine Tageskarte für alle 6 Zonen zahlt man nur 8 Pfund. In Deutschland kostet die Tageskarte für eine Zone schon 5 €…  Aber weiter im Text. Also, wir sind dann am Paddington Bahnhof angekommen und haben in einem kleinen Kiosk nach dem Weg gefragt. Und uns wurde geholfen! Generell muss ich sagen, dass die Londoner super hilfsbereit sind. Steht man ratlos vor einem Plan kommt nach kurzer Zeit entweder jemand vom Underground- personal oder auch ein einfacher Passant und fragt, ob man Hilfe benötigt. Und selbst wenn die Leute auf Anhieb nicht die richtige Route wissen, die gucken dann solange mit einem auf den Plan, bis die richtige Route gefunden ist. In Deutschland ist das so wahrscheinlich wie ein 6er im Lotto… Als wir dann im Hotel ankamen haben wir noch kurz wegen des Gepäcks bescheid gesagt und sind auf unser Zimmer. Dort habe ich mich kurz abgeduscht (hätte ich bloß richtig geduscht und mir die verdammten Haare gewaschen!)und mir mein Schlafshirt angezogen. Da wir einen Wasserkocher auf dem Zimmer hatten hat Mum dann noch Tee kochen wollen. Kaum war der Wasserkocher an, ging ein Ohrenbetäubendes Schrillen los. Ihr müsst Euch das wie einen Küchentimer vorstellen, nur ca. 5000-mal so laut. Mum hat sofort den Wasserkocher ausgeschaltet, aber der Krach ging weiter. Ich hab dann auf den Flur geschaut und da die Nachbarn auch gerade aus der Tür guckten hab ich dann gefragt, ob die auch Feueralarm hätten. Nachdem ich raus gefunden hatte, dass es Franzosen sind hab ich dann noch mal gefragt… Sie waren total verwirrt und wussten auch nicht mehr. Also wieder ins Zimmer und den Empfang angerufen. Ja, sie wüssten bescheid, sie würden es gerade prüfen. Wir haben uns dann erstmal notdürftig angezogen und unsere wichtigsten Sachen in die Taschen geschaufelt. Als ich dann noch mal aus der Tür guckte kam aus dem Fluchtweg-Treppenhaus links am Ende des Flurs schon stinkender dunkelgrauer Qualm. Also haben wir uns dann schnellsten rechts den Flur und durch das (glücklicherweise vorhandene) 2. Fluchtwegs-Treppenhaus aus dem Staub gemacht. Draußen auf der Straße war es schweinekalt. Und wir waren wenigstens halbwegs angezogen. Andere Gäste standen in Boxershorts, Nachthemden oder mit nassen Haaren im Bademantel in der Kälte! Irgendwann kam dann ein Hotelangestellter, fragte nach unserer Zimmernummer und eilte von dannen. Aus dem Gespräch anderer deutscher Hotelgäste haben wir erfahren, dass das Feuer im Keller unseres Hotels ausgebrochen war. Nach ca. 1 ½ Stunden sind dann die ersten Gäste wieder in die Empfangshalle des Hotels gegangen und wir dann schnellstmöglich hinterher. Drinnen mussten wir dann noch warten, bis sich der Rauch verzogen hatte. Total durchgefroren ging’s wieder auf die Zimmer und zum Auftauen der Zehen für mich noch mal unter die heiße Dusche. Wieder im Schlafshirt und gerade dabei ins Bett zu gehen machte Mum noch die Bemerkung, dass es jetzt 0:15 Uhr sei und der 13. somit rum wäre… DRING-SCHEPPER-SCHRILL! Scheiße trifft es nicht mal annähernd. Wieder Feueralarm. Diesmal haben wir uns richtig angezogen und alle unsere Sachen mitgenommen. Wieder raus in die Scheißkälte. Diesmal haben wir uns mit den deutschen Touristen unterhalten. Der Mann wusste, dass das Feuer diesmal im Nachbargebäude ausgebrochen war. Allerdings hing es wohl mit unserem Brand zusammen. Mittlerweile wissen wir ja etwas mehr, also das ganze war wie folgt: Im Keller unseres Hotels hat wohl ein Brandtstifter (was ein Arschloch) Feuer gelegt. Das haben sie gelöscht, allerdings hatte es sich bereits bis in die Kabelschächte fortgepflanzt. So ist es dann ins Nachbargebäude gelangt und dort neu ausgebrochen. Also haben sie diesmal nicht nur den Brandt gelöscht, sondern auch jedes Zimmer kontrolliert, ob nicht irgendwo in den Kabelschächten noch was glimmt. Gott sei dank hat irgendwer die Eingangstür zu einem Bürogebäude geöffnet, sodass wir im Erdgeschoss Zuflucht finden konnten. Leider war dank des ständigen rein- und raus die Tür fast ständig offen, sodass einen nicht mal die Heizung vor der Kälte retten konnte. Die Hotelleuts und die Bobbys sind dann auch mal rein gekommen, haben gefragt, ob wer was gesehen hat. Leider hatte keiner was gesehen, somit sind die dann wieder abgezogen. Um 3:30 Uh durften wir dann wieder in die –Empfangshalle und in das zum Hotel gehörende Hotel. Wer jetzt denkt, da hätte es mal warmen Tee oder so was gegeben, der irrt leider. Um 4 Uhr durften wir dann wieder ins Zimmer. Eine kurze Dusche später sind wir dann ins Bett. Ich habe außer meiner Jacke und meinen Schuhen alles angehabt, Schuhe, Jacke und der gepackte Rucksack standen griffbereit neben dem Bett. Viel geschlafen hab ich nicht. Ich hatte die ganze Zeit Angst, dass der Alarm wieder losgeht. Irgendwann bin ich dann aber doch eingeschlafen und um 6 Uhr vom Wecker aus dem Tiefschlaf gerissen worden. Gepäckstelle angerufen, noch nichts neues, um 10 Uhr wieder anrufen. Um 8 Uhr sind wir dann zum Frühstück gegangen. Ok, dass Hotel war günstig. Aber etwas mehr Auswahl hätte ich schon erwartet. Es gab 4 Sorten Müsli und Milch, weißen und Vollkorn Toast, weiße Brötchen und Croissants. Dazu Salzbutter, Margarine, rote Marmelade, Orangenmarmelade und einen fetten Hartkäse. Keine Wurst und nicht mal sonntags Eier. Die Getränkeauswahl war etwas besser. Kaffee, schwarzer Tee, O-Saft, Multi und Wasser. Da ich dank der Warterei in der Kälte eh den flotten Otto hatte gab’s nur Brötchen und Croissant mit Salzbutter und Tee. Wieder auf dem Zimmer wollte ich Zähneputzen, dummerweise kam kein Wasser aus dem Hahn. Rezeption angerufen, ja, 3. Stock kein Wasser, zum Duschen können wir ein anders Zimmer haben. Also haben wir uns in eine Suite führen lassen, Mum musste schnellsten mal aufs Toi und ich bin in die Dusche. Die hatte fließendes Wasser, fließend eiskaltes Wasser. Die Klospülung ging dann auch nicht wirklich. Gut dass wir nicht in unserem Zimmer gegangen sind, da mussten wir später dann nur für kleine Mädchen, aber auch das ist ohne Klospülung nicht so toll. Also wieder zur Rezeption. Da die Herrschaften extrem überfordert waren sind wir dann zurück aufs Zimmer und haben wegen unseres Gepäcks telefoniert. London City war bis 11 Uhr zu, also war das Gepäck noch immer in Frankfurt. Ich hatte mittlerweile total die Schnauze voll und hab dann Dani angerufen. Gott sei dank hat diese Seele von Mensche es auch tatsächlich geschafft, dass unsere Koffer nach London Heathrow gebracht wurden. Dani, dafür lade ich dich zum Essen ein! Da wir aber zu dem Zeitpunkt immer noch in unseren alten Sachen steckten und ja kein Wasser vorhanden war, sind wir dann erstmal in den Kensington Garden gegangen und haben Peter Pan besucht. Leider lief das Musical nicht mehr, aber dafür waren wir an der Statue. Kensington Garden ist wirklich schön. Wir haben einen Fischreiher fotografiert und Mum wurde von einem Hund angebellt, weil dieser Angst vor Kameras hat. Sonst sind die Hunde dort aber wirklich sehr gut erzogen. Könnten sich die Deutschen auch mal zum Vorbild nehmen… Vom Kensington Garden ging’s zum Hyde Park und in ein nahe gelegenes Einkaufszentrum, dass uns am Hotelempfang als günstig empfohlen worden war. Leider war das Sortiment nicht ganz so begeisternd, somit gab’s nur ein paar Unterhosen. Von Marble Arch (Na, wer hat Sonntagabend Timm geguckt?) zurück ins Hotel. Immer noch kein Wasser. Das Gepäck war mittlerweile in Heathrow angekommen. Allerdings waren die Herrschaften dort nicht telefonisch zu erreichen (bie-bie-biep oder tututut), also haben die netten Kollegen von London City eine Nachricht mit der Hoteladresse an die Kollegen geschickt. Mum und ich haben dann noch mal versucht etwas zu schlafen, denn schließlich wollten wir abends essen gehen und ins Musical. Ein Griff an die Heizung erklärte, warum ich wie Espenlaub zitterte – die –Heizung war aus. Also runter an den Empfang und ordentlich rumgemeckert. Daraufhin haben sie die Heizung wieder aufgedreht. Wasser sollte in 1-2 Stunden wieder vorhanden sein. Da wir aber langsam los mussten haben wir dann gnädigster Weise eine 1,5 l Flasche stilles Wasser bekommen. Damit gab’s dann einmal Katzenwäsche und Zähneputzen und auf ging’s. Nachdem wir die Karten geholt hatten war noch Zeit, also gab’s noch einen kleinen Spaziergang. Dass Abendessen vor dem Musical war auch Spitze. Wer nach London geht sollte mal im Live bait vorbeischauen und das Hühnchen probieren. Und den Schokoladentrüffel. Ein essbarer Orgasmus. In der Schlange vorm Einlas stellten wir dann fest, dass wir in unseren alte Sachen und mit fettigen Haaren zum Glück gar nicht mal so auffielen. Die Londoner sind da nicht so piekfein. König der Löwen war genial. Unbedingt reingehen. Besonders die Sängerin von Rafiki war göttlich. Beim ersten Lied hatte ich Tränen in den Augen. In der Pause hab ich mir gleich die CD mit eine Making-of-dvd geholt und ein kleines Eis. Denn es war sehr warm da drinnen. Nach der Kälte am Vortag aber nicht unangenehm. Nach der Vorstellung musste ich mir natürlich noch einen kleinen Scar holen. Außerdem gab’s für Mum und mich einen Schlüsselanhänger und für mich noch ein T-Shirt. Irgendwas muss man ja anziehen und mein Pullover war definitiv durchgeschwitzt. Außerdem gab’s für die Sachen noch eine cool Tasche. Zurück im Hotel gab’s – HALELUJAH- eine heiße Dusche und ich konnte mir endlich die Haare waschen. Am nächsten Tag (nach einer weitern Dusche mit Haarwäsche) und dem Frühstück sind wir zum Sightseeing aufgebrochen. An dem Tag gab’s Big Ben mit 12 Uhr Gebimmel und ein bisschen Westminster Abbey. Ein paar Mitbringsel gekauft und weiter ging’s zum Tower. Da Mum eine Behindertenausweis hat kam sie vergünstigt rein und ich als Begleitperson sogar umsonst! Wir waren dann mindestens 3-4 Stunden im Tower und natürlich gab’s einen kleinen Plüschraben zum Andenken. Außerdem gab’s ein paar leckere Bonbons. Da wir uns vom Tower aus die Tower Bridge ansehen konnten sind wir dann nicht noch mal extra hingelaufen. Weiter ging’s mit dem Bus. Den Trafalgar Square haben wir uns nur im Vorbeifahren angesehen. Ausgestiegen sind wir am Piccadilly Circus. Dort gibt es ein Ripley’s- Believe it or not. Leider hatten wir dafür nicht mehr genug Energie. Dafür waren wir in einem Kaufhaus mit tollen Hello Kitty Sachen. Da das Gepäck noch immer nicht da war gab’s dann ein schönes Langarmshirt. –außerdem gab es einen tollen Comicladen. Leider hatte ich keine Transportmöglichkeit, sonst wäre ich da Amok geshoppt. Anschließend ging es nach Shepherds Busch. Dort gibt es das Westfield, ein riesiges Einkaufszentrum. Neben Gucci und Prada gibt’s auch eine großen Disneystore, einen Games und einen Build-a-bear-workshop. Wenn ich das nächste Mal da hinkomme mache ich mir einen Teddy. Warum gibt’s so was nicht auch in Deutschland? Bevor ich zum shoppen los bin haben wir in einem Cafe was getrunken und im Hotel angerufen. Die Koffer waren endlich da. Mum ist dann im Cafe geblieben und ich bin etwas gebummelt. Ich war aber brav, hab nur eine Sonic-Tasche im Games gekauft. Auf dem Weg zum Hotel gab’s dann noch belegte Paninis zum Abendessen und im Hotel waren dann tatsächlich unsere Koffer da. Noch schnell ausgepackt, dann sind wir sehr schnell ins Koma gefallen. Am nächsten Tag war ich dann im Paradies – Camden Market. Wenn ich im Lotto gewinne wird da der Kleiderschrank gefüllt. Mum hat direkt ein paar Handschuhe gefunden und dank des sinnflutartigen Regens auch gleich einen Schirm gekauft. So toll Camden Market ist, ich hatte das Problem die Verkäufer wieder los zu werden… So was ist mal halt auch von hier nicht gewohnt. Zum Glück kannte Mum das aus Gambia, somit ging’s dann. Auf dem Lock Market haben wir dann total coole Taschen gekauft. Leider zeigte sich kurz darauf, dass die Imprägnierung meiner Jacke am A war. Somit war ich dann im Nacken und an den Schultern klatschnass. Deshalb gab’s dann eine süße Mütze mit Katzenohren und integriertem Schal und am Ende noch eine Jacke mir Öhrchenkapuze. Ich hätte noch viel mehr kaufen können, aber leider war ja kein Platz mehr in den Koffern. Wenn ich im Sommer komme nehme ich wenig Zeug mit hin, dann kann ich böse shoppen gehen. Muarharhar. Nach Camden Market ging es noch mal zu dem auf Animexx angepriesenen 2stöckigen Comicshop. Eigentlich sollten da noch 2 andere sein, aber die gibt es wohl nicht mehr oder sie sind umgezogen. Leider war im dem Comicshop nicht wirklich was für mich dabei. Ja, das gibt’s auch. Da wir uns am Ende der Straße eh am Trafalgar Square wieder fanden sind wir dann noch mal zum Piccadilly Circus zurück. Leider war das One Piece Plüshi auf das ich am Vortag ein Auge geworfen hatte schon weg. Auch der Link-Schlüsselanhänger war ausverkauft. Auf dem Weg zum Hotel haben wir uns im Asia Markt noch was zum Abendessen geholt und sind zurück ins Hotel. Leider hatte ich da schon die dummen Kieferschmerzen. Nach dem Essen habe ich noch meinen Koffer gepackt und bin ins Bett gefallen. Sonntag gab’s Kofferpacken, Dusche, Frühstück und auschecken. Die Koffer konnten wir im Hotel lassen, also sind wir noch mal in den Kensington Garden. Und was glaubt ihr, es schien die Sonne und es war frühlingshaft warm! Wir haben noch mal Pete Pan besucht und noch ein bisschen den Park erkundet. Dann hieß es Koffer holen und ab zum Flughafen. Obwohl an dem Wochenende wegen Bauarbeiten der Underground-Verkehr nur eingeschränkt fuhr sind wir problemlos zum Flughafen gekommen. Dort haben wir nach dem einchecken auch endlich ein Pret-A-Manger ausprobiert. Und wieder die Frage: Warum gibt’s das nicht auch hier? Der Flug hatte diesmal nur geringe Verspätung und in Frankfurt kam das Gepäck auch brav auf das Gepäckband. Mum hat dann noch hier ihre Sachen abgeholt und ist dann gleich heim und ins Bett. Ich habe noch ein bisschen Timm geguckt und den Bericht über Marble Arch gesehen. ^_^° Montag ging’s dann gleich zum Kieferchirurg. Die Schmerzen waren eine große eitrige Fistel, wahrscheinlich waren meine Abwehrkräfte durch den Stress, die Kälte und den Schlafmangel geschwächt und dadurch hat sich die fast verheilte Weißheitszahn-OP-Wunde dann entzündet. Sie wurde dann aufgeschnitten und so ein leckeres Desinfektionsläppchen reingestopft. Auf das Mitbringsel hätte ich verzichten können… Fazit: London- das nächste Mal im Sommer mit mehr Geld und mehr Platz im Koffer.

20.1.10 23:59

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